Roulette Regeln – Mit dieser Spielanleitung ist Roulette ganz einfach

Bei Roulette handelt es sich um ein Glücksspiel, welches weltweit gespielt wird und eine lange Tradition hat. Typische Spielehochburgen wie Las Vegas oder Atlantic City zählen auch als El Dorado des Roulettes. Vor allem in Spielbanken wird Roulette häufig gespielt. „Die“ Roulette bezeichnet beim Spiel die Roulettemaschine, „das“ Roulette hingegen das Spiel an sich. Bei Roulette handelt es sich zudem um ein reines Glücksspiel, besonderes Wissen / besondere Fähigkeiten erhöhen nicht die Gewinnchance, da beim Spiel auf bestimmte Zahlen und weitere Eigenschaften wie deren Farbe gesetzt wird und der Lauf einer Kugel letztlich über Gewinn oder Verlust entscheidet.

Die Roulette Regeln gelten daher als recht simpel. Unzählige Roulette Strategien, welche sich aus der Berechnung von Zahlenreihen ergeben, motivieren Spieler weltweit zu hohen Einsätze. Ob diese Strategien tatsächlich Erfolg versprechen, ist teilweise recht umstritten.

Ein Blick in die Geschichte des Roulette

Roulette Regeln sind relativ einfachAls Ursprungsland des Spielklassikers Roulette und seinen Roulette Regeln gilt das Italien des 17. Jahrhunderts. „Das Konversationslexikon des Großen Roulette“ von Meyer bezeichnete um 1900 das Spiel mit seinen 38 Zahlen als „italienisches Roulette“. Obwohl häufig der französische Mathematiker Blaise Pascal als Erfinder des Roulettes genannt wird, handelt es sich hierbei auf Grund der Tatsache, dass Pascal sich im Rahmen der Wahrscheinlichkeitsrechnung primär mit dem Errechnen von Rollkurven befasst hat, wohl um einen weit verbreiteten Irrtum. In Deutschland gilt die Zeit nach 1837 als Hochphase des Glücksspiels. So lockten große Spielbanken in Baden-Baden oder Bad Homburg zahlreiche prominente und nicht-prominente Spieler in ihre Häuser.

Fjodor M. Dostojewski lernte hier das Glücksspiel Roulette kennen und lieben und schrieb im Anschluss den Weltbestseller Der Spieler. In Deutschland herrscht heute ein allgemeines Glücksspielverbot, welches das Angebot Roulette zu spielen stark einschränkt. Da jedoch nach wie vor Glücksspiellizenzen, teilweise über Umwege über das Ausland oder über das Bundesland Schleswig-Holstein, das sich dem Glücksspielstaatsvertrag nicht angeschlossen hat, vergeben. Somit kann auch in Spielbanken in Deutschland nach wie vor Roulette gespielt werden.

Roulette Regeln kurz zusammengefasst

Roulette Regeln kurz zusammengefasstBeim Spiel wird eine, gemäß den Roulette Regeln weiße, Kugel in den sogenannten „Kessel“ geworfen. Ziel des Spielers (dieser wird in Spielerkreisen als „Coup“ bezeichnet) ist es stets vor dem Ausgang des Spiels zu erraten, auf welche Zahl die Kugel fallen wird. Die Kugel landet stets auf eine der Zahlen von 0 – 36. Für alle insgesamt 37 Zahlen gilt eine identische Gewinnchance. Nach der klassischen Variante wird Roulette an einem Doppeltisch gespielt, heute jedoch hauptsächlich an einem einfachen Tisch, der von vier Croupiers betreut wird. Neuen Spielern wird empfohlen, einen Roulette-Chancenrechner beim Spielen zu verwenden, um einen Überblick über die Regeln zu behalten und die eigene Gewinnchance besser einschätzen zu können.

Beim Start des Spiels fordert der Croupier mit den Worten „Faites vos jeux“ den Spieler auf, ihren Einsatz zu machen. Der Spieler hat dann die Möglichkeit, seine Jetons (es werden keine Geldscheine oder Geldstücke im Spiel benutzt) auf das Tableau nach seinen Wünschen zu platzieren. Alternativ kann er auch den Croupier bitten, dies für ihn zu tun und nennt ihm die Zahlengruppe oder die einzelne Zahl, auf die gesetzt werden soll. Hier ist zu beachten, dass ein Minimum an Jetons gesetzt werden muss, auch nach oben hin gibt es einen maximalen Wert an setzbaren Jetons.

Nachdem die Spieler ihren Einsatz gemacht haben, bewegt der Spielleiter die Roulette Scheibe und wirft die Kugel entgegen der Drehrichtung ins Spiel. Auch an dieser Stelle dürfen noch weitere Einsätze erfolgen. Nach der Ansage „Rien ne va plus“ sind weitere Einsätze verboten. Im Anschluss bleibt die Kugel in einem Nummernfach stehen und der Croupier nennt die Gewinnzahl und zeigte diese mit seinem Rechen an.

Arten des Roulettes

Im Verlauf der Zeit und in den unterschiedlichen Ländern haben sich teilweise verschiedene Arten etabliert, wie Roulette gespielt wird: So kann Rouge oder Noir gespielt werden. Bei diesen Varianten wird lediglich auf eine Farbe gesetzt und somit handelt es sich um eine einfache Variante. Die Spielweise hat ihren Ursprung in Frankreich und soll gerade Neulingen den Start ins Spiel vereinfachen. Bei der amerikanischen Variante ist der Bankvorteil weitaus höher als bei der europäischen Spielweise. Dies ergibt sich dadurch, dass mit einer doppelten 0 als zusätzlicher Zahl gespielt wird. Bei der Abwandlung Ra Roulette handelt es sich um eine Kombination aus dem klassischen Roulette und dem Automatenklassiker Book of Ra.

Die Wettmöglichkeiten

Das Wetten auf einfache Chancen ist die beliebteste Wettmöglichkeit beim Roulette. Man kann hier einen 1:1 Gewinn erzielen, wenn man vor dem Einsatz eine Einteilung in die Farbe (rot oder schwarz), in gerade und ungerade Zahlen und obere (1-18) und untere Zahlen (19 und aufwärts) vornimmt. Bei den mehrfachen Chancen wettet man auf verschiedene Merkmale des finalen Nummernfaches und kann sich somit immerhin einen kleinen Gewinn sichern, wenn ein oder wenige Merkmal(e) am Ende zutreffend sind.

Generell erhält man bei allen Gewinnen seinen Einsatz plus Gewinn. Hat man Beispielsweise 80 Euro eingesetzt und erzielt einen 10:1 Gewinn, erhält man final 88 Euro als Gewinn (80 Euro Einsatz und 8 Euro Gewinn aus dem Spiel).

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